Unser 6-Jähriger mag Gemüse, ob roh oder gekocht, sehr gerne. Anfang des Jahres hat er sich nun einen eigenen Gemüsegarten gewünscht. Ich bin ja nicht die beste Gärtnerin, Opa und Oma schon eher. Also war Arbeitsteilung angesagt: unser Sohn hat sich ausgesucht, was er für Sorten anpflanzen möchte...
Gesät haben wir Radieschen, Möhren, verschiedene Kräuter, Kürbis und -sozusagen zur Deko- Sonnenblumen und Kapuzinerkresse. Dazu kamen noch gekaufte vorgezogene Pflanzen wie Erdbeeren, Salat, Kohlrabi, Tomaten und kleine Gurken.
Ich habe mich schlau gemacht, wo im Beet und zu welchem Zeitpunkt die einzelnen Sorten ausgesät werden sollen und der Opa hat das Beet ausgehoben und angelegt...
Wir waren alle super gespannt, ob auch etwas wächst. Mein Großer konnte sich nicht so recht vorstellen, dass aus einem Tütchen mit winzigen Samen etwas Essbares entstehen soll. Nach tagelangem Warten hat sich dann endlich etwas getan. Zuerst haben die Radieschen das erste Grün gezeigt und dann ging alles ganz schnell...
Mit jedem warmen und sonnigen Tag wurde es grüner...
...und bald konnten die ersten Früchte bestaunt werden...
Vor einigen Tagen war es dann soweit und die ersten Radieschen konnten geerntet werden. Für ungeduldige (Jung-)Gärtner kann ich das Säen von Radieschen nur empfehlen. Man sieht recht schnell das erste Grün und sie können zeitig und vor allem ertragreich geerntet werden.
Aus der ersten Ernte haben wir einen leckeren Salat gemacht. Mmmmhhh, das hat allen geschmeckt! Man hat dabei ein richtig gutes Gefühl, wenn man weiß, dass das Gemüse aus dem eigenen Garten stammt.
Es ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für uns Erwachsene ein tolles Erlebnis, die Entwicklung vom Samenkorn / Setzling bis zum reifen Gemüse zu verfolgen. Nun freuen wir uns alle auf die ersten eigenen Erdbeeren und Tomaten.
Habt noch eine schöne Woche!
Liebe Grüße
Ela
